Freiwillige arbeiteten erfolgreich für neuen Ponyhof
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Bei der 72 Stunden-Aktion packten alle mit an.
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Bei dem Bau des Stalls hatten alle große Freude.
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„Aufregung“: Die Ponys können endlich ihren fertiggestellten Stall betreten.
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Der Platz bietet den Ponys viel Freiraum
zum Laufen.
Donnerstags um 17.07 Uhr wurden die Umschläge geöffnet und das 72 Stunden-Projekt konnte in Neunkirchen starten. Die etlichen Freiwilligen der katholischen Jugendgruppe St. Josef/ St. Johannes in Neunkirchen konnten mit ihrer Arbeit beginnen. Sie hatten die Aufgabe bis Sonntag um 17.07 Uhr dann mit dem Bau eines Ponyhofes im Neunkircher Zoo fertig zu werden.

Bereits im Jahr 2004 wurde die 72 Stunden-Aktion in Neunkirchen vollzogen. Es handelte sich im die Renaturierung des Erlenbrunnens und das Projekt wurde ebenfalls erfolgreich abgeschlossen. „Aufgrund dessen wollten wir die neue Herausforderung wieder auf uns nehmen“, erzählte Ines Oster aus dem Koordinierungskreis. Die 52 Personen von 13 bis 38 Jahren machten sich nun gemeinsam an die Arbeit, um schließlich in 72 Stunden ihr Projekt zu schaffen. Die Materialien wurden von verschiedenen Spendern gestellt. Das Holz kam vom Neunkircher Zoo, die Firma Schmeer aus Püttlingen war bereit den Sand zu stellen und die Ferraro stellte zehn Lkws zum Transport zur Verfügung. Für Getränke und das Essen kamen Karlsberg, Kaufland, Ruffing sowie Metzgerei Schmitt, Weingart, Paul Fremdgen, Café Sick und Gachot auf. Für den Plan des Ponyhofes waren Dr. Norbert Fritsch und Stadt-Architekt Reinhold Rausch verantwortlich.
Von den 17 Projekten in Deutschland war in Neunkirchen eines der größten. „Jeder hat einmal alles ausprobiert und die Arbeit wurde gerecht verteilt“, erklärte Ines Oster und ist stolz auf das schon eine Stunde früher beendete Projekt. Der Oberbürgermeisterkandidat Michael Schley übernahm wie auch schon 2004 die Patenschaft über das besondere Projekt. „Ich finde die Idee super und unterstütze in diesem Bereich gerne, da es sich um eine nachhaltige Sache handelt“, sagte er und spendierte den 52 Helfern bei ihrer Arbeit ein Eis. Er verfolgte unter anderem die Aktion drei Tage mit. Viktoria Ohlmann war Mitglied der Leiterrunde und fand die Gruppendynamik einfach super. „Es handelt sich bei uns hier in Neunkirchen um die größte Gruppe und gemeinsam haben wir es schließlich auch geschafft das Projekt zu realisieren“, erklärte sie und freute sich über die gute Organisation des Neunkircher Zoos. „Wir haben immer bis in die Nacht gearbeitet, teilweise sogar bis um 4.00 Uhr und morgens ging es dann wieder um 8.00 Uhr los“, erwähnte Viktoria, „des weiteren haben wir den SR gar nicht als Unterstützung gebraucht, da wir alle Materialien gespendet bekamen.“ Ihrer Meinung nach handelte es sich um ein super Team und ihr hat die Zusammenarbeit wie auch schon 2004 riesigen Spaß gemacht.
Nach den drei Tagen und sogar nur 71 Stunden steht der Ponyhof jetzt endlich und alle können stolz auf sich sein. Der Bund der Deutschen Katholischen mit dem Dachverband der katholischen Jugendverbände in Deutschland (BDKJ) hat es schließlich möglich gemacht, dass ein soziales, interkulturelles, politisches oder ökologisches Projekt in 17 Bereichen in Deutschland realisiert und abgeschlossen wurde. Durch Kreativität, Engagement und Ehrgeiz können jetzt alle Besucher des Neunkircher Zoos in Zukunft einen großen Ponyhof bestaunen. Es ist wirklich bewundernswert, wie viele freiwillige Jugendliche sich für diese Arbeit drei Tage Zeit genommen und sogar mit Spaß bei der Sache geholfen haben.
ss