Neues Projekt „Hilfepunkt“ in der Gemeinde Kirkel
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Auch die neue Inhaberin vom Bistro
Canapée, Ellen Omlor (2. von rechts) macht mit beim Hilfepunkt-Projekt: von links:
Florian Schöndorf, Lars Schirra, Sabine Engel-Schirra, Julian und Mutter Petra Schöndorf
(1. Vors. DKSB Ortsverband Kirkel).
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An der Tür des Blumenladens von Bärbel
Geiger-Pauly (rechts) klebt jetzt auch ein
„Hilfepunkt“, übereicht von Petra Schöndorf.
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Eine weitere „Rettungsinsel“ ist das Buch-,
Schreib- und Spielwarengeschäft Liesel Baab:
Petra Schöndorf und Iris Betz (von links)
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Während Sabine Engel-Schirra (2. Vors. DKSB Ortsverband Kirkel) den „Hilfepunkt“ aufklebt,
erklärt Annemarie Schmidt (rechts), Leiterin der Kindertagesstätte „Der Walfisch“,
den Kindern das „Hilfepunkt-Projekt“.
„Dann ist man glücklich“, antwortete ein Kind, als es nach dem Sinn der Hilfepunktaktion gefragt wurde und hätte es nicht treffender ausdrücken können. Denn dort, wo an Türen oder Fenstern der „Hilfepunkt“ klebt, können alle Bürgerinnen und Bürger, vornehmlich Kinder und Senioren, kleine Gesten der Hilfsbereitschaft, die in unserer Gesellschaft heute nicht mehr überall selbstverständlich sind, erwarten.

Sei es ein Glas Wasser für die ältere Dame, ein Pflaster für ein Kind, das gestürzt ist, ein paar beruhigende Worte oder die Hilfestellung bei einer Straßensuche – das Projekt „Hilfepunkt“ soll die gegenseitige Hilfe und Mitmenschlichkeit zwischen den Generationen fördern. Die Gemeindeverwaltung Kirkel, das Lokale Bündnis für Familie Kirkel und der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) Ortsverband Kirkel haben zusammen das Projekt „Hilfepunkt“ ins Leben gerufen. Initiiert wurde das Projekt durch die Partei „Die Linke“, Kirkel, die einen Antrag an die Gemeindeverwaltung stellte und vorschlug so genannte „Rettungsinseln für Kinder“ einzuführen. In der Sitzung des Sozialausschusses im Januar 2009 wurde beschlossen, das in Merzig entwickelte Projekt „Hilfepunkt“ analog in der Gemeinde Kirkel umzusetzen, weil es neben den Kindern als Zielgruppe auch die übrigen Bürger, insbesondere die Senioren im Focus hat. Teilnehmer am Projekt können Geschäfte, Praxen, Betriebe und Behörden, also öffentliche Gebäude sein.
Der erste Hilfepunkt wurde am Rathaus der Gemeinde Kirkel in Limbach platziert, weitere folgten, zum Beispiel an der protestantischen Kindertagesstätte „Der Walfisch“, am Bistro Canapée in Kirkel-Neuhäusel, am Blumenladen „vom Bärbel“ und am Buch, Schreib- und Spielwarengeschäft Liesel Baab in Altstadt. Bei dem Projekt mitmachen werden auch Bäckerei und Café Sturm, der Bioladen Calendula, die Logopädische Praxis, die Burg- und die Bliesapotheke. Wichtige Informationen über das Projekt „Hilfepunkt“ wurden in einem Flyer, dem auch eine Beitrittserklärung beigefügt und der unter anderem im Rathaus erhältlich ist, zusammengefasst. Die Teilnahme am „Hilfepunkt“ ist kostenlos. Nachdem ein Teilnehmer seinen Beitritt erklärt hat, bekommt er den Hilfepunkt-Aufkleber, der an einer, für Kinder und Erwachsene, gut sichtbaren Stelle angebracht werden sollte, überreicht. Weiterhin erhält jeder Unterstützer eine Urkunde und ein Konzept, das allenfalls als Leitfaden verstanden werden kann, ausgehändigt. Das Lokale Bündnis für Familie Kirkel, die Gemeindeverwaltung Kirkel und der DKSB Ortsverband Kirkel bedanken sich beim Lokalen Bündnis Merzig, dem Verein für Handel und Gewerbe Merzig und beim Graphikatelier Olk & Choquet für die intensive Unterstützung des Kirkeler Hilfepunkt-Projektes. Neben den Hilfestellungen könnte das Projekt einen weiteren Effekt erzielen, nämlich, dass gerade Kinder von klein auf lernen so wichtige gesellschaftliche Werte wie Toleranz, Hilfsbereitschaft und Verständnis für Andere zu entwickeln.

Wer interessiert ist, bekommt weitere Informationen bei der Jugendpflege der Gemeinde Kirkel unter Telefon 06841-809860 oder per E-Mail an den Gemeindejugendpfleger Armin Jung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
rw