Nach intensiver Netzwerkarbeit ist der Bau vollbracht
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Die Kinder konnten es kaum erwarten,
bis sie den Spielplatz stürmen durften.
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Sofort wurden die neuen Spielgeräte
ausprobiert.
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WZB-Geschäftsführer Elmar Schneider bedankte sich bei allen für ihr Engagement.
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Groß und Klein freuten sich gemeinsam,
dass das Werk vollbracht ist.
Der Spielplatz ist fertig, die Kinder werden von den Spielgeräten begeistert sein und viele Eltern sind glücklich, diese Ergänzung vorzufinden, wenn sie das Centrum für Freizeit und Kommunikation (CFK) im Spieser Nassenwald auf ihren Wanderungen dann besuchen.

„Die Kinder sind schon ungeduldig, aber nach den Feierlichkeiten kann das Spielvergnügen beginnen. Es ist ein toller Ort und eine ideale Ergänzung zum bereits bestehenden Angebot“, begrüßte der Geschäftsführer des CFK, Michael Kraus, die vielen Gäste aus allen Sparten von Politik, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden in der Eventhalle. Sie waren zusammengekommen, um in einer kleinen Feierstunde dieses tolle, sowohl wirtschaftlich, als auch soziale Projekt seiner Bestimmung zu übergeben.
Nach sehr intensiver Netzwerkarbeit zwischen dem Werkstattzentrum für behinderte Menschen (WZB), der Sparkasse Neunkirchen und der LAG Pro Ehrenamt waren an zwei Aktionstagen Mitte April die Spielgeräte aufgestellt, zusammengebaut und auch verschraubt, sowie der Fallschutzkies aufgebracht worden. Die Mitarbeiter der Sparkasse Neunkirchen hatten durch eine Zeitspende diese gesellschaftlich bedeutsame Arbeit im Rahmen ihres Jobs erledigen dürfen. „Ich habe spontan zugesagt, als Elmar Schneider an mich herantrat, denn die Sparkasse nimmt das soziale Engagement sehr ernst und wir sind immer bereit, das Ehrenamt zu unterstützen“, teilte Sparkassen-Vorstandsmitglied Markus Groß den Zuhörern in der CFK-Eventhalle mit. Er hatte, genauso wie 18 seiner Mitarbeiter, vom Azubi bis zum Direktor, den Anzug mit Arbeitskleidung getauscht und handfest zugepackt.
Dieses tatkräftige Engagement lobte dann auch WZB-Geschäftsführer Elmar Schneider: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen, ich hoffe, dass viele Kinder ihren Spaß an den Spielgeräten haben werden.“ Er bedankte sich bei allen, die, egal in welcher Form, mitgeholfen haben, dieses Projekt zu realisieren. Hans Joachim Müller, erster Vorsitzender von Pro Ehrenamt, dankte besonders dem ehrenamtlichen Projektleiter Wolfgang Jung, der als pensionierter Standesbeamter sein Herz für neue soziale Projekte entdeckt hat und bei dem alle Fäden zusammengelaufen waren.
Reiner Pirrung, Bürgermeister von Spiesen-Elversberg, nannte das CFK einen Leuchtturm in der Gemeinde und den neuen Spielplatz ein weiteres Licht in diesem Leuchtturm: „Ein Gemeinwesen ohne Ehrenamt ist nicht denkbar, es ist lebensnotwendig.“ Dieser Meinung war auch Landrat Dr. Rudolf Hinsberger, der die Beteiligten dieser Netzwerkarbeit beglückwünschte: „Es ist eine tolle Idee, die wieder etwas Neues ins Ehrenamt hineinbringt. Ich bin überrascht, dass nicht nur finanziell, sondern auch mit körperlicher Arbeit unterstützt wurde.“ Umrahmt wurden die Feierlichkeiten mit Beiträgen der Gruppe Planlos, der Bewegungsgruppe des WZB und den Kindern der katholischen und evangelischen Kita Spiesen. Diese durften dann auch als Erste auf dem neuen Spielplatz herumtollen, zu dem neben einer Netzschaukel und einer Standwippe noch ein großer Kletterturm mit Brücke und Rutsche gehören. Schon kurz nach Freigabe des Platzes waren sämtliche Spielgeräte belagert und es bildeten sich lange Warteschlangen.
Solche Projekte sind beispielhaft und sollten viele Nachahmer finden: Wirtschaftsunternehmen zeigen soziale Verantwortung in unserer Gesellschaft und schaffen ein Stück Lebensqualität mit einem Sozialprojekt. Dabei sind der Einsatz und die Zeitspende der Mitarbeiter wesentlicher Faktor für die Entwicklung eines solchen Netzwerkes. Wenn dann alle Partner, wie beim Spielplatzbau am CFK in Spiesen, vertrauensvoll, zielgerichtet und effektiv die anstehenden Aufgaben in die Hand nehmen und in fast generalstabsmäßiger Arbeit das Projekt vorantreiben, dann kann man letzendlich nur in den Slogan der Arbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt mit einstimmen: „Ehrenamt tut Gutes – Gutes tun bringt Gewinn.“
et