Wandern, spazieren und flanieren
Unterwegs in Wald und Feld mit Kind und Kegel
 
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In der Fischerhütte am Randsbachweiher
kann man gerne einkehren
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Wir starten in den Schauinslandweg am Randsbachweiher
zwischen Wiebelskirchen und Ottweiler
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In der Ferne kann man den Turm
auf dem Schaumberg bei Tholey erkennen
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An der Hütte des Wanderveriens Wiebels­kirchen
bietet sich die Möglichkeit zur Rast
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Idyllisch gelegen ist die Weiheranlage ­Leimersbrunnen
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Unterwegs trifft man auch
immer wieder auf „Rettungspunkte“
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Brücken und Pfade führen
durch die Hiemsklamm
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Mitunter laden auch etwas
außergewöhnliche Rastplätze zum Verweilen ein
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Unterwegs trifft man auch immer wieder
auf Hinweistafeln zum Schutz der Natur
Auf Schusters Rappen unterwegs im Landkreis Neunkirchen möchten wir Ihnen Wander- und Spazierwege näherbringen, die für jede Generation geeignet sind. Raus in die Natur ist das Motto und für diese Folge haben wir uns den Schauinslandweg aufgesucht.
Für den mittelschweren Premiumwanderweg „Schauinsland“ sollte man konditionell schon etwas besser aufgestellt sein, denn es geht durch hügeliges Gelände mit einigen Steigungen. Geht man den gesamten Weg, ist er für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen nicht geeignet. Man kann aber auch Teilstücke des Weges gehen und die tolle Aussicht genießen. Der Startpunkt für den rund 10,5 Kilometer langen Weg ist der Fischweiher Randsbach, zwischen Wiebelskirchen und Ottweiler gelegen. Hier kann man auch nach der Wanderung in der Fischerhütte einkehren. Von hier aus geht es bergauf durch die urwüchsige Hiemsklamm, vorbei an der Hütte des Wandervereins zum Aussichtspunkt Meisbach, vorbei an Wiesen, Feldern und Wald wandern wir zum Fischweiher „Am Leimersbrunnen“. Auch dort gibt es eine Einkehrmöglichkeit, wenn die Fischerhüte geöffnet ist. Unterwegs bieten zahlreiche Sitzgelegenheiten die Möglichkeit zur Rast und Verpflegung aus dem Rucksack. Nun wandern wir in Richtung Ottweiler zum Aussichtspunkt Betzelhübel mit dem grandiosen Rundblick vom Aussichtsturm aus. Vorbei an Streuobstwiesen und Buschlandschaften, durch den Mischwald geht es in Richtung Kerbacher Loch. Hier bietet sich wieder die Möglichkeit zur Rast an der Grillhütte. Die schmale Kerbschlucht mit dem malerischen Bachlauf ist ein wahres Kleinod. Dem Bachlauf folgend gelangt man dann an die „Wildsau“ aus Sandstein, an der man den Bach überquert. Nun schauen wir im weiteren Verlauf des Weges in Richtung Hangard und genießen die tolle Aussicht. Wir wandern in Richtung Steinbacherberg über schmale Pfade und Wiesen und genießen den tollen Ausblick. Über den ganzen Weg verteilt gibt es sage und schreibe 13 tolle Aussichtspunkte. Und bei schönem Wetter kann man auf der einen Seite bis zur Göttelborner Höhe blicken, auf der anderen Seite sieht man in der Ferne den Schaumberg bei Tholey und selbstredend hat man eine herrliche Aussicht über die wunderschöne Landschaft des Landkreises Neunkirchen. Früh am Morgen oder am Abend, wenn die Dämmerung beginnt, liegt es auch durchaus im Bereich des Möglichen, dass man Rehen und Feldhasen begegnet. Vorbei an den Aussichtspunkten Steinbacherberg, Schauinsland und Sauerwiese wandern wir wieder in Richtung Randsbach, wo wir die Wanderung in der Fischerhütte abschließen. Der Schauinslandweg führt teilwiese über Asphalt, durch Wiesen, über schmale Steigen und Treppen, breite Wege und erfordert schon ein gewisses Maß an Kondition. Für Menschen mit Handicap und Kinderwagen, sowie kleinere Kinder ist er nicht zu empfehlen. Für wanderfreudige Kinder und Erwachsene ist er ein wirkliches, abwechslungsreiches Erlebnis, das sich zu erwandern lohnt. Der Weg hat zu jeder Jahreszeit seine ganz besonderen Reize und festes Schuhwerk ist empfohlen, wie eigentlich bei jeder Wanderung.

Einen interessanten Flyer zum Schauinslandweg finden Sie im Internet unter www.schauinslandweg.de.

ot