Umbruchs- und Krisenjahre 1918 bis 1920
Zwischen Revolution, Wuchertum und Besatzung
– 2. Teil –
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Abb. 8, Hermann Petry
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Abb. 7, Die Saar- und Blieszeitung
erschien mit dem Zusatz
„Amtliches Organ des Arbeiter- und Soldatenrates"
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Abb. 9, Parade des französ. Militärs
am 14.07.1919 in Neunkirchen in der Bahnhofstraße
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Abb. 10, Plakat der französischen
Militärverwaltung mit Anweisungen für die Bevölkerung
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Abb. 11, Die Neunkirchener Zeitung vom 4.1.1919. Deutlich sichtbar ist die der Zensur zum Opfer gefallene Fläche
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Abb. 12, General Andlauer in seinem privaten Fotoalbum
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Abb. 13, Grube König
Anfang des 20. Jh. (etwa 1900)
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Abb. 14, Postkarte von 1919
zeigt Preise für die Nahrungsmittel usw.
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Abb. 15,
Berittenes französ. Militär in der Bahnhofstraße Neunkirchen
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Abb. 16, ...und in der Stummstraße
sorgt am 08.10.1919 nach Plünderungen
in Neunkirchen wieder für Ordnung
 

Truppenräumung
Der Waffenstillstand von Compiègne verlangte die Räumung des deutschen Militärs vom linksrheinischen Gebiet bis zum 30. November 1918.19 Dabei handelte es sich um eine organisatorische Herausforderung, da nicht nur die Saar-Kasernen in Saarbrücken, Saarlouis und Merzig geräumt, sondern auch Millionen von Frontsoldaten über den Rhein abziehen mussten. Während der Durchzug der „ungeschlagenen Armee“ oftmals mit geschmückten Straßen und Jubelrufen gefeiert wurde, ist für Neunkirchen dokumentiert: „Der Durchzug der Truppen erregt bei der Bevölkerung diesmal nicht die patriotischen Hochgefühle wie bei Beginn des Krieges – dafür ist die Zeit nicht angetan – aber sie hat den Soldaten gegenüber doch die alte Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bewahrt. Die meisten Einwohner sind froh, wenn sie einen der Vaterlandsverteidiger unter ihr Dach aufnehmen und ihn bewirten können. Und die Jugend drängt sich in alter Anhänglichkeit um die rauhen Krieger, denen die Begrüßung durch die Kinder große Freude macht (…). Die Vaterlandsverteidiger wurden aufs beste aufgenommen, und die Bevölkerung gab ihnen, was sie nur aufbringen konnte.“ 20

Einzug der Franzosen
Sprichwörtlich über Nacht verschwand der Schuck und die deutschen Fahnen von den Straßen und am 1. Dezember 1918 marschierten die Franzosen in Neunkirchen ein. Vorab gab es Aufrufe in den Zeitungen, korrekt mit den feindlichen Soldaten umzugehen. Diese wurden von der Bevölkerung mit Neugierde empfangen. Beim Bürgertum löste die Besetzung meist ein Aufatmen. Denn zu den ersten Verfügungen des französischen Kommandanten Weiller gehörte die Auflösung des Arbeiter- und Soldatenrates in Neunkirchen. Am Rathaus in Ottweiler wurde zwar die Trikolore gehisst21, ansonsten blieb – wie im Waffenstillstandsvertrag festgelegt - die deutsche Verwaltung im Amt.

Beginn der französischen Besatzung
Die Soldaten wurden in Schulen und Privathäusern einquartiert. Dies stellte für die Bevölkerung eine große Last dar, da sie den Kriegsgegner nun im eigenen Haus hatte. Die eingesetzte Militärverwaltung requirierte alle möglichen Gebrauchsgegenstände wie Schreibmaschinen, Möbel und Geschirr. Die Kosten hierfür musste – festgelegt durch den Waffenstillstandsvertrag – das Reich aufbringen. Die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, sich Requirierungen nicht zu widersetzen („das ist zwecklos“) und mögliche Beschwerden beim Bürgermeister vorzubringen.22 Außerdem sollten Waffen möglichst vor Ankunft der Franzosen abgegeben werden.23

Zensur
Mit Einsetzung der französischen Militärverwaltung wurden umfassende Beschränkungen der deutschen Presse befohlen. So musste jede Zeitungsausgabe vor dem Druck abgesegnet werden. Da offenbar zensierte Artikel nicht immer schnell genug überarbeitet oder ersetzt werden konnten, erschienen die Zeitungen gelegentlich mit freien Feldern.24
Wurden dann doch Artikel veröffentlicht, die z.B. die Besatzungspolitik kritisierten, musste die Zeitung damit rechnen, dass ihr Erscheinen für mehrere Tage verboten wurde. Dies kam besonders beim in Saarbrücken erschienenen sozialdemokratischen „Vorwärts“ oder der Saarbrücker Zeitung vor.25 Ebenso wurde – zumeist im gesamten linksrheinischen Gebiet – der Verkauf und Besitz von bestimmten Zeitungen aus dem unbesetzten Deutschland als Reaktion auf unliebsame Berichterstattung verboten.26 Das stärkste Mittel, das jedoch nur wenige Male zur Anwendung kam, war die Ausweisung von Redakteuren, die besonders in Erscheinung getreten waren. Alle aufgeführten Mittel wurden auch nach Antritt der Regierungskommission bis in die 20er Jahre weitergenutzt.27
Um auf das wichtige Medium Zeitung in einem ab 1919 immer stärker aufkommendem „Propaganda-Krieg“ mehr Einfluss zu haben, gründeten die Franzosen den „Neuen Saarkurier“, der deutsch- und französischsprachige Artikel abdruckte.28

Maria Schnuer und die „Schwarze Schmach“
Nur wenige Tage nach Beginn der französischen Besatzung wurde die aus Heinitz stammende Studentin Maria Schnuer von einem marokkanischen Soldaten nach einem Vergewaltigungsversuch schwer verletzt und erlag wenige Tage später ihren Verletzungen. Vor ihrem Tod konnte sie noch Aussagen zum Tathergang machen, u.a. auch dem französischen Kommandanten, wodurch viele Details überliefert sind und auch bereits vom Historischen Verein Stadt Neunkirchen e.V. dokumentiert wurden.29 Zu einem Zeitpunkt, als die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich nur über die Waffenstillstandskommission liefen, sollte sich bis zur Entschädigung der Familie durch den französischen Staat im Jahr 1922 ein langwieriger Schriftverkehr entwickeln, der sowohl im Auswärtigen Amt als auch im Ministère des Affaires étrangères überliefert ist.30
Der Öffentlichkeit bekannt wurde die Gewalttat allerdings erst im Herbst 1919; zu einem Zeitpunkt, als die deutschen Behörden und Zeitungen immer mehr bemüht waren, solche Vergehen der Besatzungsmacht aufzudecken und propagandistisch zu verwenden. Die „Schwarze Schmach“ wurde so ab 1920 immer mehr zu einer internationalen Kampagne gegen die im linksrheinischen Gebiet stationierten Kolonialtruppen. Damit wurden auch im neutralen Ausland sowie in den alliierten Ländern Großbritannien und USA Stimmen laut, die verlangten, dass Frankreich diese Truppen aus Deutschland abziehen sollte.31 Dass besonders in den größeren Städten Soldaten-Bordelle eingerichtet wurden, verstärkte die Stimmung gegen die afrikanischen Truppen.32
Die Grubenstraße im Neunkircher Ortsteil Heinitz hieß von 1935 bis 1945 Maria-Schnur-Straße.33, 34 Maria Schnuer wurde von Ludwig Bruch 1934 als Erste von 13 „Besatzungsopfern“ in der Widmung seines der Kampfliteratur einzuordnenden Werkes Die Franzosen im Saargebiet aufgezählt.

General Andlauer
Chef der administration supérieure de la Sarre, die zunächst für die Saarkreise Saarbrücken, Saarlouis, Merzig, St. Wendel und Ottweiler zuständig war, war der Elsässer General Andlauer. In seine Amtszeit von Februar bis November 1918 fällt zwar die Absetzung und Ausweisung des Saarbrücker Oberbürgermeisters Mangold, er wurde aber ansonsten von der Bevölkerung meist als „hart aber gerecht“ bezeichnet. Anlässlich seiner Ablösung erschien im November 1919 in der Saarbrücker Zeitung: „Alle Besonnenen und Vernünftigen im Saargebiet wissen, dass sie in General Andlauer eine sachlich urteilende und loyal handelnde Persönlichkeit vor sich hatten, die mit dem ernstesten Willen bestrebt war, hier das Beste zu tun zu einem gedeihlichen Nebeneinandersein und Zusammenwirken von Militär und Zivil und zum Wohle der Bevölkerung selbst. Dass wir hier keine glänzenden Verhältnisse haben, wissen wir. Ebenso aber wissen wir, dass sehr vieles getan worden ist, dass General Andlauer alles getan hat, was in seiner Macht stand und dass ohne diesen feingebildeten und gerechtdenkenden General vieles weit schlechter wäre und geworden wäre. Das auszusprechen ist nicht mehr als recht und billig. Die Ernsten und Klaren im Saargebiet sehen mit aufrichtigem Bedauern General Andlauer aus seinem Amte scheiden.“35 Als im Sommer 1919 bekannt wurde, dass eine fünfköpfige Regierungskommission ab 1920 die Geschicke im Saargebiet lenken sollte, wurde Andlauer in mehreren Schreiben nach Paris und Genf als französisches Kommissionsmitglied empfohlen.36

Die Konsequenzen von Versailles
Während man auch in Neunkirchen davon ausging, dass die französische Besatzung nur von kurzer Dauer sein sollte und außer Elsass-Lothringen keine Gebietsabtretungen im Südwesten zu erwarten seien, kamen im Januar 1919 in Versailles die „Führer der Welt“ zusammen. Während insbesondere in Deutschland, dass an den Verhandlungen nicht teilnehmen durfte, große Hoffnungen in die „14-Punkte“ (u.a. Selbstbestimmungsrecht der Völker) des US-Präsidenten Willson gelegt wurden, und so die Aussicht auf einen weichen Frieden bestand, wollte der französische Ministerpräsident Clemenceau neben hohen Reparationszahlungen von Deutschland die Grenzen seines Landes nach Osten verschieben. Die „Blies-Grenze“ war bereits im November 1918 Ziel des französischen Kriegsministeriums.37 Ende März 1919 kam es dann zum Konflikt zwischen den beiden Staatsmännern. Willsons Chefdiplomat Edward Mandell House schrieb über den „lang erwarteten Krawall der beiden“ und die Auffassung des US-Präsidenten: „He was unwilling to place under French sovereignty an absolutely German population.“38 Nur mit der Anweisung Willsons, sein in Brest liegendes Schiff, die George Washington zum Auslaufen vorzubereiten und die Verhandlungen von US-Seite abzubrechen, kam es zum Kompromiss: Die 15-jährige Abtrennung der Saar von Deutschland unter der Verwaltung des Völkerbundes und mit französischer Übernahme aller saarländischen Bergwerke.39 Als im Mai 1919 der Vertragstext veröffentlicht wurde und Ende Juni die Unterschrift der deutschen Delegation erfolgte, war die Empörung in ganz Deutschland groß. Doch die Saarländer hatten zu dieser Zeit ganz andere Sorgen und nahmen die politische Entwicklung ohne Proteste und Ausschreitungen – wie es zeitweise die französische Militärverwaltung befürchtet hatte – zur Kenntnis.

Hunger und Wuchertum
Auch wenn die englische Seeblockade im Laufe des Jahres 1919 eingestellt wurde, zudem alliierte Nahrungslieferungen Deutschland erreichten, blieb der Mangel allgegenwärtig. Besonders an der Saar verschlimmerte sich die Lage noch, denn Nahrungsmittellieferungen aus dem nichtbesetzten Deutschland rechts des Rheins wurden von der Besatzungsarmee zunächst nicht gestattet und später nur unter massiven Kontrollen geduldet. Während die Saarbrücker Oberschicht für Phantasiepreise von den Bauern der Umgebung Nahrungsmittel abkaufte, hatten die Lebensmittelämter immer weniger Spielräume. Französische Kartoffeln oder Weizen mussten die Kommunalverbände in Francs beziehen, wodurch auch Neunkirchen in eine enorme finanzielle Schieflage geriet. Der Neunkircher Bürgermeister Ludwig schreibt über die Nachkriegszeit: „Die Zeit nach dem Kriege mit der furchtbaren Teuerung hat die Kette der Leiden der Saarbevölkerung noch ganz bedeutend und in förmlich beängstigendem Maße vermehrt. Fast wertlose papierene Zahlungsmittel kursieren zwar reichlich und häufen sich auch stellenweise an; allein es ist trotzdem keine Übertreibung, wenn heute ausgesprochen wird, dass die Gemeinden verarmt sind und das Gros der Bevölkerung durch jahrelange Unterernährung verelendet ist und in seiner Leistungsfähigkeit ganz außerordentlich nachgelassen hat. Das beweisen die um 25 – 40 % vermehrten Sterbefälle und es beweisen es auch die wirtschaftlichen Ergebnisse der Industrieunternehmungen, die der Regierungskommission wohl genau bekannt sein werden.“40

Der Spartakusaufstand
Während die französische Militärverwaltung Mitte 1919 kaum noch Zwischenfälle vermeldete und die Besatzungsarmee an der Saar stark ausgedünnt wurde, entwickelte sich aufgrund von Wuchertum und Mangel an Grundnahrungsmittel ein Pulverfass an der Saar. Als aus den genannten Gründen Anfang Oktober 1919 die Eisenbahner die Arbeit niederlegten und sich viele andere Berufsverbände dem Streik anschlossen, kam es zwischen dem 7. und 9. Oktober 1919 zu Aufständen und Plünderungen überall im Saargebiet, die später als „Spartakusaufstand“ überliefert wurden. Die Zeitzeugen sprachen von einem „moralischen Zerfall“: Bisher ehrliche Bürger stahlen nicht etwa aus Hunger die Lebensmitteldepots, sondern (oft jüdische) Kaufhäuser und Bekleidungsgeschäfte. In Burbach kam es zu Straßenkämpfen mit mehreren Toten und General Andlauer musste den Ausnahmezustand über das gesamte Saargebiet verhängen. Über die Ereignisse in Neunkirchen am 8. Oktober wurde wie folgt berichtet: Am Mittwoch zeigte sich schon früh morgens ein recht lebhaftes Treiben in den Hauptstraßen. Gegen halb 9 sah man zahlreiche Personen nach Hause ziehen, die Kleider, Tuchballen, Geschirre, Töpfe u.a. bei sich trugen und wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Kunde, dass sie von einer Plünderung der Läden in der Bahnhofstraße herrührten. (…) Die Fenster wurden eingeschlagen, und dann begab sich die Menge ans Plündern. Auch Kinder sagt man (…). Auf die Kunde von dem Vergnügen strömte eine Menge Neugieriger von allen Seiten und aus allen Seitenstraßen herbei: Die Bahnhofs-, Stumm- und Hüttenbergstraße füllten sich zusehends mit Menschenmassen (…). Die Plünderer erfreuten sich nicht lange ihrer Beute. Verschiedene besonnene Köpfe unter den Arbeitern nahmen sich der Geplünderten an und sammelten mit einem Lastauto die geplünderten Sachen wieder ein, soweit sie derselben wieder habhaft werden konnten. Gegen 9 Uhr rückte berittenes franz. Militär an, und damit bekamen die Vorgänge eine andere Wendung. Den Plünderern wurde sofort Einhalt getan, wodurch noch verschiedene Geschäfte, auf die es abgesehen war, von den Plünderungen verschont blieben. Mitten in diesen Vorgängen wurde bekannt, dass der Belagerungszustand erklärt sei. Plakate mit der diesbezüglichen Kundgebung des Obersten Verwalters des Saargebietes General Andlauers wurden rund getragen und öffentlich angeschlagen. Die Wirtschaften, Cafes und öffentlichen Ausschankstätten mussten die Betriebe schließen. Unterdessen sorgte das französische Militär für die Säuberung der Straßen. Nachdem dies zur Not geschehen war, hielten berittene und Fußpatrouillen die Ordnung aufrecht und sorgten dafür, dass sich nicht neue Ansammlungen bilden konnten. Inzwischen trat überall der Streik in die Erscheinung. Die Geschäfte schlossen ihre Läden, die Zeitungen konnten nur zum Teil ausgetragen werden.
(…) Es sei festgestellt, dass die Plünderer keine Neunkirchener gewesen seien; der Herr Kommandant erwarte, dass die Neunkirchener, die sich bisher immer besonnen gezeigt hätten, sich auch weiter ruhig verhielten. Gegen 6 Uhr leerten sich die Straßen und es trat allmählich Ruhe ein.“41 In anderen Ständen dauerten die Plünderungen noch in den folgenden Tagen an.
Im Saarbrücker Schloss wurden im Auftrage Andlauers unter Vorsitz des Saarbrücker Landrats von Halfern Verhandlungen zwischen Vertretern des französischen Militärs, der Gewerkschaften und der deutschen Behörden aufgenommen, die in mehreren Verordnungen gegen Schwarzmarkthandel und Wuchertum mündeten.42 In der Folge kam es zu zahlreichen Verurteilungen durch das französische Militärgericht. Jakob Johannes, im Abstimmungswahlkampf 1934/35 von der Deutschen Front glorifiziert, wurde hingerichtet. Andlauers Vorgehen während des Spartakusaufstands wurde von seinen Vorgesetzten in Mainz und Paris äußerst kritisch gesehen. Selbst das Kabinett unter Clemenceau befasste sich mit seiner Person. Auch wenn noch unmittelbar nach den Aufständen über die Zeitungen verkündet wurde „General Andlauer bleibt. Das Gerücht betr. Einer Demission es Obersten Verwalters des Saargebietes entbehrt jeder Grundlage,“43 wurde er Ende November 1919 durch General Wirbel abgelöst.44

Fußnoten:

  1. Vgl. Artikel V und VI des Waffenstillstandvertrags, in: Deutsche Waffenstillstandskommission, Der Waffenstillstand 1918-1919, Bd. 1: Der Waffenstillstandsvertrag von Compiègne und seine Verlängerung nebst den finanziellen Bestimmungen (Deutsche Verlagsgesellschaft für Politik und Geschichte mbH), Berlin 1928, S. 25-27
  2. Neunkirchener Zeitung vom 18.11.1918
  3. Neunkirchener Zeitung vom 02.12.1918
  4. Vgl. Neunkirchener Zeitung vom 30.11.1918
  5. Vgl. Saar- und Blies-Zeitung vom 28.11.1918
  6. Vgl. exemplarisch Neunkirchener Zeitung vom 04.01.1919
  7. Vgl. exemplarisch Saarbrücker Volkszeitung mit einem Verbot für den 31.01. und 01.02.1919, Saarbrücker Zeitung mit einem Verbot für den 02. und 03.02.1919, Saarbrücker Volksstimme vom 25.11.1919 mit einem Verbot bis zum 30.11.1919
  8. Vgl. Frankfurter Zeitung sowie Frankfurter Volksstimme mit Verbot ab November 1919, Deutsche Handels-Wacht (Köln) mit Verbot ab Dezember 1919, Preußische Schutzmann-Zeitung mit Verbot von Ende November 1919 bis 17.02.1920
  9. Vgl. exemplarisch die Ausweisung der Redakteure Rausch und Lehmann der Saarbrücker Volksstimme im September 1922
  10. Vgl. Stimmungsbericht der Reichszentrale für Heimatdienst an das Auswärtige Amt vom 03.10.1919, Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes, PA AA, RZ 205, R 95898
  11. Vgl. Walther, Markus, Querbeet durch die Geschichte Neunkirchens und seiner Umgebung. Kurze Ausflüge in die Geschichte Neunkirchens seit dem Ende des 18. Jahrhunderts (Historischer Verein Stadt Neunkirchen e.V.), Neunkirchen 2005, S. 100 f.
  12. Vgl. Politisches Archiv Berlin, PA AA, RZ 206 II BG 4, R 75635 sowie Archives diplomatiques La Courneuve, AD Z Europe Sarre 153
  13. Siehe dazu: Koller, Christian, „Von Wilden aller Rassen niedergemetzelt“. Die Diskussion um die Verwendung von Kolonialtruppen in Europa zwischen Rassismus, Kolonial- und Militärpolitik 1914-1930 (Franz Steiner Verlag), Stuttgart, 2001
  14. Vgl. Zerfass, Günter, Die Pfalz unter französischer Besatzung von 1918 bis 1930. Kalendarische Darstellung der Ereignisse vom Einmarsch im November 1918 bis zur Räumung am 1. Juli 1930 (Bublies Verlag), Koblenz 1996, S. 19. Darin heißt es am 15.01.1919: „In Ludwigshafen und Landau, später auch in Kaiserslautern, Speyer und Zweibrücken müssen von den Stadtverwaltungen Bordelle für die Besatzungstruppen errichtet werden.“
  15. Schlicker, Armin, Straßenlexikon Neunkirchen. Straßen, Plätze und Brücken in Vergangenheit und Gegenwart (Historischer Verein Stadt Neunkirchen), Neunkirchen 2009, S. 157
  16. Anm: Während Schlicker die Schreibweise „Maria Schnur“ verwendet und sich auf das Sitzungsbuch der Stadt Neunkirchen bezieht, führen die meisten vom Verfasser eingesehenen deutschen und französischen Akten die Schreibweise „Maria Schnuer“. Letztere wird daher durchgängig verwendet.
  17. Saarbrücker Zeitung vom 21.11.1919
  18. Vgl. League of Nations Secretariat, United Nations Archives Geneva, Bestand R90
  19. Cabinet du ministre, Note sur la question de la Sarre, Service historique de la Défense Vincennes, département de l’armée de terre, GR 5 N 290
  20. Edward Mandell House Papers. Diaries. Yale University Library, Manuscripts and Archives. MS 466, Series II, Diaries, Volume 7, S. 131
  21. Vgl. RGBl. 1919, S. 769 ff., Versailler Vertrag, v.a. Artikel 45 und 49
  22. Auszug aus dem Schreiben „Notlage der Gemeinden im Saarland“ vom 14. Juli 1920
  23. Neunkirchener Zeitung vom 10.10.1919
  24. Vgl. Saar- und Blies-Zeitung vom 10.10.1919 mit dem Titel „Gegen Wucher und Teuerung im Saarland“
  25. Saar- und Blies-Zeitung vom 15.10.1919
  26. Vgl. Saarbrücker Zeitung vom 21.11.1919

Abbildungsverzeichnis:
• Abb. 6: Ebenau, Michael, Freiheit für das Volk, Neunkirchen 1990
• Abb. 7: Saar- und Blieszeitung vom 25. November 1918
• Abb. 8: www.saarland-biografien.de, siehe Hermann Petri
• Abb. 9: Stadtarchiv Neunkirchen, Fotosammlung
• Abb. 10: Stadtarchiv Völklingen, A 1695
• Abb. 11: Neunkirchener Zeitung vom 4. Januar 1919
• Abb. 12: Recueil. Album de guerre du general Andlauer. 1914 – 1924, Bibliotheque nationale de France
• Abb. 13: Fotosammlung HVSN
• Abb. 14: Postkarte zur „Erinnerung an das Friedensjahr 1919“ im Besitz des Verfassers
• Abb. 15: Stadtarchiv Neunkirchen, Fotosammlung
• Abb. 16: Stadtarchiv Neunkirchen Fotosammlung
• Abb. 17: Gerhard, Paul, u.a., Saargeschichte im Plakat

Weitere Infos erhalten Sie auch im Internet unter der folgenden Adresse: www.hsvn.de. – Fortsetzung folgt
Ein Bericht von Dominik Schmoll