Die Welt der kleinen Mini-Superhelden
 
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„Ich bin in unserer Redaktion
für das Element Wasser zuständig!“
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Die veränderlichen Blattkäfer
sind wahre Edelsteine
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Der Regen zaubert
wunderschöne Kunstwerke
 
Ende dieses Monats ist schon Ostern und vorher auch noch Frühlingsanfang! Das heißt: Es geht so langsam, aber sicher in die warme Jahreszeit und Ferien stehen auch noch vor der Tür. Bei Langeweile könnt ihr dann bei uns schmökern oder beim Wiesenheldenpreisrätsel mitmachen. Beim Kreuzgitterrätsel müsst ihr aber auf den Einsendeschluss achten!

Die nächsten Monate werden die kleinen Wiesenhelden-Reporter aus der Feder von Andrea Dejon hier auf der Kinderseite von ihren schönsten Erlebnissen im Wiesenreich erzählen. In dieser Ausgabe ist die Grasbänderschnecke dran. Sie nennt sich Marina Lauffein:
Oh, ja im Wiesenreich gibt es immer tolle Dinge zu erleben. Vor allem, wenn man, wie ich bei Nässe unterwegs ist. Ach, es gibt ja nichts schöneres, als Wassertropfen! Wasser ist ja im Grunde der Lebensspender schlechthin, aber wusstet ihr, dass Feuchtigkeit auch für buntschillernde Farbenpracht in der Natur verantwortlich sein kann?
Als ich mal wieder an einem recht feuchten Tag unterwegs war, drängte sich die Sonne durch die Wolken und ihr Licht ließ all die herrlichen Tautropfen wie Edelsteine glitzern. Voller Freude schleimerte ich über die Wiese und freute mich an dieser Farbenpracht, bis sich plötzlich, nicht weit von mir, zwei besonders große Edelsteine in Bewegung setzten. Schnell prüfte ich, ob ich mich gerade auf einer schiefen Ebene befand, denn Wassertropfen gleiten ja gerne auf einer Talfahrt Richtung Erdboden und vergrößern sich dabei. Aber nein, es gab keinen Grund, warum sich diese beiden da annähern sollten.
Neugierig kroch ich näher heran. Und ich fand, es waren die zwei schönsten Wassertropfen, die ich je gesehen hatte. Sie schillerten in allen Farben des Regenbogens. Je näher ich kam, desto ungewöhnlicher kam mir ihre Form vor. Irgendetwas stimmte da nicht! Aber sie glänzten so wunderschön, dass ich immer näher heran kroch und regelrecht in dieser Farbenpracht versank. So schleimerte ich auf meinem Schneckenschleim voran und hatte nur Augen für dieses Tautropfenpaar. Doch plötzlich wurde ich mir gewahr, dass diese beiden da vorne Fühler hatten und Augen. Verwirrt rief ich: „Wer oder was seid ihr denn?!“
„Wir gehören zum Stamm der veränderlichen Blattkäfer. Ich bin Nils Lichtfang und das ist meine Frau Vera.“
Ich staunte nicht schlecht und wollte natürlich gleich wissen, wieso dieser Käferstamm so schön bunt glänzen konnte.
„Tja, das hat die Natur echt toll gemacht. Unser Panzerkörper, der so glänzt, besteht nämlich aus mehreren sehr dünnen durchsichtigen Schichten, dazwischen ist Flüssigkeit gespeichert, sozusagen in unterschiedlich großen Taschen. Das Licht der Sonne fällt auf diese verschiedenen Schichten und wird dann zurück geworfen ins Auge des Betrachters. Je nachdem welche Schicht, mit dem entsprechenden Flüssigkeits-Einschluss, gerade von einem Lichtstrahl getroffen wird, wirft dieser zum Beispiel mal den Rotanteil des Lichtes zurück oder mal den Grünanteil. Im Grunde funktioniert es wie bei der Seifenblase.“
 
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